St.Patrick’s Day – Scones Rezept – Halloween

Jedes Jahr am 17. März ist St. Patrick’s Day.  In Irland ist St. Patrick’s Day ein Nationalfeiertag.

Der heilige Patrick ist einer der berühmtesten Schutzheiligen Irlands. Der Legende zufolge nutze St. Patrick ein Kleeblatt (Shamrock), um den Iren die Heilige Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und den Heiligen Geist) zu erklären. Er gründete viele Kirchen, Schulen und Klöster.

Am 17. März feiern Iren weltweit den St. Patrick’s Day (auch St. Paddy’s Day genannt). Überall sieht man GRÜN, soweit das Auge reicht – von den Haaren über die Kleidung bis hin zum Essen. Grün ist die Farbe Irlands,  es wird auch die “Grüne Insel” genannt, weil es in hier so viele verschiedene Grüntöne gibt!

Vor 10 Jahren startete der irische Tourismusverband das sog. »Greening for St. Patrick’s Day (The Global Greening Campaign)«, und so wurden z.B. das Empire State Building in New York, das Burgtheater in Wien, die Galerien Lafayette in Paris, das Kolosseum in Rom oder den Rheinturm in Düsseldorf mit Scheinwerfern grün erleutet.

Der St. Patrick’s Day wird mit Paraden, Live-Musik in irischen Pubs oder Kulturfestivals in Groß- und Kleinstädten gefeiert. Am St. Patrick’s Day zeigen die Iren auf der ganzen Welt, wie stolz sie sind, Iren zu sein! Und der Rest der Welt ist eingeladen, mitzufeiern!

 

Ein Scone ist eine Brotsorte, die in Irland und Großbritannien oft gegessen wird. Scones sind sehr schnell und einfach zuzubereiten, da sie keine Hefe benötigen. Sie schmecken am besten, wenn sie am selben Tag gegessen werden. Tipp: ofenwarm servieren mit Butter und Erdbeermarmelade. Delicious!

Wenn Sie experimentierfreudig sind, können Sie auch Schokoladenstücke, Trockenfrüchte oder Kräuter hinzufügen und herzhafte oder süße Scones vorbereiten, bevor Sie den Teig anfeuchten. Pikante Scones passen sehr gut zu Suppe.

Hier ist mein Rezept!  Hier klicken, um pdf herunterzuladen und auszudrucken: nowyou_scones rezept 

Sweet White Scones

450 g Mehl

30 g Zucker (Fein)

Eine Prise Salz

1½ Teelöffel Backpulver

85 g Butter

2 Eier (klein/medium)

200 ml Milch

Zubereitung:

Den Backofen (Umluft) auf 230°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz mischen. Die kalte Butter in Stücken mit dem Finger unter das Mehl reiben, bis die Konsistenz von krümeligem Sand entsteht. Eier in ein Schüssel schlagen und mit Milch mischen. In der Mitte der Mehlmischung eine Mulde formen. Die Milch-Ei-Mischung (bis auf einen kleinen Rest zum Bestreichen) in die Mulde gießen und mit einem Messer das Mehl unterheben, bis sich der Teig zusammenfügt.

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen, den Teig darauf geben und ebenfalls mit Mehl bestäuben, damit beim Ausrollen nichts anklebt. Den Teig 3 cm dick ausrollen mit einem runden Keks-Ausstecher (6 cm) Scones aus dem Teig ausstechen.

Die Scones auf das Backblech setzen und mit dem Rest der Ei-Milch Mischung bestreichen. Mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 10 – 12 Minuten backen, bis die Scones leicht braun sind.

Die Scones schmecken bereits lauwarm herrlich, mit Butter und Erdbeer Marmelade. Am gleichen Tag essen oder am nächsten Tag einfach Toasten. 

Guten Appetit!

Halloween hat seinen Ursprung in Irland! 

Halloween geht auf die alten Kelten zurück. Damals feierten sie Samhain, eine Art Begräbnisfest. Samhain bedeutet »bis zum Ende des Sommers« und wurde entsprechend zu Winterbeginn des keltischen Kalenders gefeiert. Die Kelten kannten nur zwei Jahreszeiten, Sommer und Winter, also war es das Ende des Jahres. In der Nacht des Samhain-Festes trafen sich nach dem Glauben der Kelten zwei Welten: Der Sommer als Zeit des Lebens, der Winter als Zeit des Todes. Die verstorbenen Vorfahren wurden symbolisch mit Licht und Köstlichkeiten begrüßt. Aber einige glaubten auch, dass die Geister kamen, um sich an den Lebenden zu rächen oder nach einem neuen Körper zu suchen. Um sich zu schützen oder die bösen Geister zu vertreiben, trugen sie ein tödliches, abschreckendes Kostüm. Diese Traditionen sind auch heute noch lebendig, in Form von gruseligen Verkleidungen und kleinen Geschenken (Trick or Treat).

Aber woher kommt der Name “Halloween”? Am 1. November feiern die Katholiken seit rund 1.100 Jahren den Allerheiligentag. Auf Englisch heißt dieser Tag “All Hallows”. Der Abend des 31. Oktober heißt daher “Allerheiligenabend”. Die Abkürzung dafür lautet “Halloween”.

Die Tradition, Laternen für das “Fest der Toten” zu schnitzen, war geboren. Eine Jack O’ Laterne ist eine Laterne aus eine Ruben mit einer Grimasse, die in sie geschnitten ist. Der Zweck des Rubensgesichts ist es, böse Geister vom Haus fernzuhalten.  Im 19. Jahrhundert wanderten viele Iren, Nachkommen der alten Kelten, in die USA aus. Sie nahmen ihre Traditionen mit. In den USA und Kanada ist Halloween weit verbreitet. Heute, anstelle von Rüben wurden Kürbisse verwendet, die genau zu Halloween geerntet werden.

Was ist typisches Halloween-Essen in Irland? Überall können Sie Halloween Barmbrack kaufen (oder selbst backen). Es ist ein traditionelles Rosinenbrot, das verschiedene “Überraschungen” enthält. Diese sollen einen Hinweis auf die Zukunft geben. Die “Lieblingsüberraschung” ist ein Ring und das bedeutet, dass man im nächsten Jahr heiratet! Weitere Überraschungen sind z.B. eine Münze (lebenslanger Reichtum) oder ein Stück Stoff (lebenslange Armut).

Colcannon: Kartoffelpüree gemischt mit Kohl und Zwiebeln.